Die Verbindung von Frauenrechten mit dem Fahrrad

Nieder mit dem Patriarchat, es leben die Frauenrechte und das Fahrrad.
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Im Jahr 1848 fand in Seneca Falls, New York, der erste Frauenrechtskongress statt. Auf diesem Kongress forderten die Frauen das Wahlrecht und die Gleichbehandlung vor dem Gesetz. Doch in den 1800er Jahren wurden Frauen in ihren Rechten und ihrer Mobilität von den wahlberechtigten Männern noch sehr stark eingeschränkt. Sie durften nicht wählen, kein Eigentum besitzen und die meisten Berufe nicht ausüben. Dies machte es für Frauen schwierig, sich an einer Frauenrechtsbewegung zu beteiligen.


Erst in den späten 1800er Jahren gewann die Bewegung für das Frauenwahlrecht an Schwung. Die Verbreitung des Safety Bicycles sorgte dafür, dass mehr und mehr Frauen begannen, Fahrrad zu fahren, um Unabhängigkeit und Mobilität zu erleben.


Mit Fahrrädern konnten Frauen weiter und schneller reisen als zu Fuß. Sie konnten auch ohne Anstandsdame reisen, was für Frauen, die an der Wahlrechtsbewegung teilnehmen wollten, wichtig war. Fahrräder wurden so zu einem maßgeblichen Symbol für die Emanzipation der Frauen. Zudem war und ist ein Fahrrad recht preiswert in Anschaffung und Unterhalt, sodass das Fahrrad für viele Haushalte und Frauen erschwinglich war.


Das Fahrrad wurde als eine befreiende Kraft angesehen, die Frauen die Freiheit gab, zu reisen und zu arbeiten, ohne durch ihr Geschlecht benachteiligt zu werden. Ab den frühen 1900er Jahren begannen Frauen, Fahrräder als Mittel des politischen Protests zu nutzen. So fuhren sie zum Beispiel in großen Gemeinschaften und mit ihren Fahrrädern zu Demonstrationen und Kundgebungen zu politischen und wirtschaftlichen Themen.


Zur Wahl der Weimarer Republik im Jahrs 1918 durften Frauen nach der deutschen Revolution auch endlich wählen gehen. Weder das Fahrrad, noch Frauenrechte sind aus dem westlich entwickelten Leben wegzudenken. Und das ist gut so.

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