Die Erfindung vom Fahrrad

Die Erfindung des Fahrrads. In Kürze erzählt:
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Das Fahrrad früher und heute

Heutzutage wird das Fahrrad als Freizeit-, Sport- und Transportmittel genutzt. Das Fahrrad wurde jedoch ursprünglich erfunden, um ein Transportmittel zu schaffen, das billiger als eine Pferdekutsche und schneller als das Gehen war.


Pferdekutschen hatten nicht etwa ausgedient, nein der Weizen wurde knapp und damit richtig teuer. Anders als heute haben keine Inflation & Kriege für einen Rohstoffmangel gesorgt, sondern die Natur selbst. Der Vulkan Tambora auf Sumbawa in Indonesien war im Jahr 1815 ausgebrochen und hat praktisch die Erde verdunkelt. Aufgrund der durch die Asche verdunkelten Sonne, fielen auf der ganzen Welt Ernten aus, sorgte für Hunger und die Ausbreitung für Seuchen.


Die Entscheidung, wem der wertvolle Weizen zustehen sollte, viel mit jeder Miss-Ernte verstärkt zugunsten des Menschen, anstatt der Mobilität auf dem Pferd. Die Ernährung eines einfachen Bauern bestand damals zu gut 70% aus Weizen. Dementsprechend groß war die Not.

Wer hat das Fahrrad erfunden?

Es wird angenommen, dass das erste Fahrrad im Jahr 1817 von dem deutschen Baron Karl von Drais gebaut wurde. Das erste Fahrrad bestand aus einem Holzrahmen mit zwei in Reihe angeordneten Rädern und wurde "Draisine" oder "flotter Wanderer" genannt.


Angetrieben wurde es, indem der Fahrer seine Füße gegen den Boden drückte und von den Füßen des Fahrers angetrieben wurde. Die Draisine als erstes Fahrrad wurde schnell populär, und in den frühen 1800er Jahren gab es viele verschiedene Varianten des Fahrrads.


Die erste erhaltene schriftliche Erwähnung des Wortes "Bicycle" in einem Brief des Engländers Sir George Cayley datiert aus dem Jahr 1839. Er schrieb: "Der Sitz ist sehr bequem und die Maschine ist so leicht, dass man sie leicht tragen kann." Sir George Cayley war ebenfalls als einer der Pioniere, die mit dem damals völlig neuartigen Motorflug experimentierten, und gilt als der erste echte Wissenschaftler der Aerodynamik.


Die ersten Fahrräder wurden "Velocipedes" genannt und hatten noch keine Pedale. Das erste Fahrrad mit Pedalen erfand der Schotte Kirkpatrick Macmillan im Jahr 1839 . Ihm wird auch die Erfindung der ersten Hinterradbremse zugeschrieben. An der Draisine von Baron Karl von Drais befand sich, ab der zweiten Version seiner Draisine, zunächst lediglich eine Feststellbremse, um diese sicher abstellen zu können.


Das erste in Massenproduktion hergestellte Fahrrad war das "Penny Farthing" oder "Ordinary". Es wurde so genannt, weil das Vorderrad viel größer war als das Hinterrad. Das große Vorderrad machte das Fahrrad schneller, war aber schwer zu montieren und gefährlich zu fahren. Gefährlich waren nicht nur die schlechten damaligen Straßenverhältnisse, sondern auch und insbesondere das Auf- und Absteigen vom Hochrad.

Das "Safety Bike" wurde 1885 von John Kemp Starley erfunden. Die Felgen, die damals praktisch auch die Reifen waren (der Kautschuk war noch nicht für die Mobilität entdeckt) waren nahezu gleich groß. Da es dadurch leichter zu fahren war und weniger vom Umstürzen bedroht war, wurde es "Sicherheitsfahrrad" genannt. Die Pedale waren nichtsdestotrotz direkt am Vorderrad montiert. Die Kette hatte ihren Weg ebenfalls noch nicht zum Fahrrad gefunden. Das Sicherheitsfahrrad gilt aufgrund seiner grundsätzlichen Ähnlichkeit der Konstruktion und Steuerung als der Vorläufer des modernen Fahrrads.

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